Ursache für aktuelle Finanzkrise: Wachsender Informations-Zugang?
Die globale Wirtschaftsstruktur basiert auf einem mehr als 2000 Jahre alten Zins- und Kreditsystem. Dieses System schafft Abhängigkeiten der Beteiligten untereinander.Die aktuelle Finanzkrise findet ihre
Die Stabilität des Finanz-Systems selbst ist abhängig vom Informationsaustausch der Beteiligten untereinander und vom Zugang zu Wissen: Wenig Information sorgt nach wie vor für Sicherheit derjenigen, die dies System steuern und davon profitieren. Viel Information kann ebenfalls Sicherheit und Stabilität bedeuten.
Der aktuell zu erlebende Übergang von wenig Information zu viel Information involviert neue Gruppen, die sich erst in das Spiel einarbeiten müssen. Diese Übergangszeit von wenig zu viel führt zu Turbulenzen und Schwankungen. Dies erleben wir grade. Viele der Mitspieler haben hoch gepokert, weil sie glaubten, aufgrund der weltweit verfügbaren Informationen auf einem annähernd optimalen Wissensstand zu sein.
Die Fragen sind offen:
Wohin bewegt sich das Finanzsystem? Und wie sieht die neue Stabilität aus?
Der Weg geht entweder in eine Wirtschafts-Struktur, die durch laufenden aktuellen Informations-Stand für alle Beteiligten eine stabile Basis hat.
Oder in ein zentral vom Staat gesteuertes System eines Staates, der rein nach wirtschaftlichen Faktoren agiert:
Produzieren, Verkaufen, Hire & Fire der Mitarbeiter. Inklusive Konsumruhigstellung der Bürger und vermehrten Kontroll- und Informations-Bedarf seitens des Staates.
Wann ist wieder Stabilität zu erwarten?
Erste Anzeichen sind sichtbar. Erneute kurzfristige Stabilität ist bereits binnen Jahresfrist zu erwarten.
Langfristige Stabilität erfolgt jedoch erst nach Abschluss des Informations-Wandels. Nachdem die neu hinzugekommenen Finanz-Mitspieler die bis dato gültigen alten wie auch neue Regeln gelernt haben, wird sich das System entweder komplett umstrukturieren oder auf einem höheren Niveau weiterspielen. Inklusive der bereits bekannten Community-Faktoren.
Dieser Zyklus ist erst in ca. 6-10 Jahren abgeschlossen - also im Jahr 2013 bis 2017.
Links:
manager-magazin: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,druck-506569,00.html
Ergänzung des Artikels vom 2007-09-22:
2007-11-09: "Stabilität erst in 6-10 Jahren"

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