Trend-Notiz: Die Zukunftsbranchen der Jahre 2009 - 2015*
(*Update 01/2009) Wen trifft eine Rezession für die Jahre 2009-2012? 8 Branchen, die stabil bleiben oder wachsen könntenWir gehen davon aus, dass folgende 8 Branchen weniger bis gar nicht von einer Rezession betroffen sein werden oder sogar ihren Nutzen daraus ziehen:
1. Transportunabhängige und Kommunikations-Branchen. Dies betrifft ganz besonders Dienstleister und Produzenten im Bereich Kommunikation, hierbei mehrere Einzel-Branchen: IT, Software, Telekommunikation, teilweise Mikroelektronik, digitale Infrastruktur, Broadcasting-Unternehmen bis hin zur klassischen Unternehmens-, Produkt- und Politik-Kommunikation, ebenso die Bereiche PR und Werbung für diese krisensichereren Branchen.
2. Erneuerbare Energien: Unternehmen der Energiegewinnung, also Wind-Energie, Sonnen-Energie, Wasserkraft, heute noch unbekannte innovative Technologien. Zwischenzeitlich wird auch die Gewinnung von Energie aus Kohle einen starken Anstieg erleben. Selbst die in Deutschland gering eingestufte Atomenergie wird vermutlich bis 2015 eine kleine Renaissance erleben, ob sie darüber hinaus genutzt werden wird durch eventuelle sicherere Rechnologien, wird sich zeigen.
3. Sicherheits- und Waffen-Technik: Komplexere weltpolitische, innerstaatliche und soziale Situationen könnten Krisen provozieren. Wirtschaftlich harte Zeiten, Unternehmenszusammenbrüche oder Entlassungen können dies weiter forcieren. Die Wohlstands-Schere öffnet sich weiter, und finanzielle Unterschiede zwischen wohlhabenden und verarmten Mittelstands- und Unterschichten werden wesentlich stärker.
Dies unterstützt die Entwicklung von zivilen und militärischen Sicherheits-, Überwachungs- und Waffen-Techniken. Krisen fördern Abgrenzungs- und Konkurrenzdenken.
4. Unterhaltungsbranchen: Entertainment, Freizeitmedien und damit zusammenhängende Technologien erfahren Zuwachs. In wirtschaftlich schwachen Zeiten suchen die Menschen die psychologisch wichtige Ablenkung vom harten Alltag. Hierzu zählen ebenfalls leicht konsumierbare Bereiche der Kultur wie Musik, Film, Game, Fashion und Design.
5. Ratgeber und Lebensberater: Auch hier ist einiges an Wachstum zu erwarten, denn in persönlichen und wirtschaftlichen Krisen-Zeiten suchen die Menschen psychologische Unterstützung - seien es Personal Coaches oder Heiler bis hin zu Astrologen und Hellsehern.
Und auch Politik und Wirtschaft wenden sich zur professionelle Unterstützung und Strategie-Planung an Marktforschungs- und Trend-Institute.
Die zu Beginn der ersten Internet-Welle beschworene Wissensgesellschaft kommt vorerst zu einem Halt. Wer Wissen ansammeln, interpretieren und schaffen will, muss dafür Zeit investieren und Quellenzugang haben. Beide Faktoren könnten möglicherweise mehr und mehr begrenzt sein auf kleinere Kreise. Die breite Masse der Menschen ist möglicherweise eher involviert in einen kreislauf aus viel Arbeit mit wenig finanziellen Mitteln und folgendem Feierabend-Konsum.
Die Branche der juristischen Berater sowie die Anwaltsbranche sind hier ebenfalls mit guten Aussichten platziert.
6. Pharma und Kosmetik: Gesundheits- und Kosmetik-Branche wachsen mehr denn je zusammen. Im Zuge des Rückszugs der meisten Staaten aus der Gesundheitsverantwortung sind die Menschen mehr und mehr auf Eigenfinanzierung ihrer Gesundheits-Vorsorge und -Erhaltung angewiesen.
Wirksame oder neueste wirksamere Medikamente werden möglicherweise teurer als Massenprodukte. Ältere Medikamente finden zum Teil ihre zweiten Verkauswerte in Kosmetika.
Auch Pseudo-Heilmittel verkaufen sich besser denn je an eine dementsprechend weniger informierte und recht breite Konsumenten-Gruppe.
7. Bildende Künste: Wir erleben eine Etablierung der bildenden Künste - unterstützt durch Kommunikationsmedien und Internet. Sie stellen für die breite Masse der Menschen Ideale und Fantasie-Welten dar. Kopien finden sich in Einrichtungshäusern oder der allgemeinen Kulturwelt.
Die Käufer von Kunstwerken finden sich eher in wohlhabenderen Schichten, die sich damit ihre private Art der Kultur aneignen. Gewissermaßen zählen auch die bildenden Künste zur Unterhaltungsbranche - anzuschauen für alle, jedoch möglicherweise nur zu besitzen von einer finanzkräftigen Oberklasse.
8. Chemie- und Kunststoffe herstellende Industrien: Neue kunststoffbasierte Werkstoffe werden vielseitig verwendbar: Prototypen zeigen bereits vielseitige Verwendbarkeit aufgrund elektrischer, flexibler oder anderweitig bis vor kurzem oder wenigen Jahren nicht denkbarer Eigenschaften. Vorstellbar sind Solar"zellen"-Beschichtungen oder Strukturbeschichtungen (widerstandsarme "Haifisch-Haut"), die sich in ihren Nano- bis Mikrostrukturen selbsttätig ausrichten. Anbringbar sind diese Beschichtungen ähnlich wie Farbanstriche. Verwendbar sind sie für Autos, Flugzeuge, Schiffe wie auch für Gebäude, Kleidung oder andere Zwecke.
1. Transportunabhängige und Kommunikations-Branchen. Dies betrifft ganz besonders Dienstleister und Produzenten im Bereich Kommunikation, hierbei mehrere Einzel-Branchen: IT, Software, Telekommunikation, teilweise Mikroelektronik, digitale Infrastruktur, Broadcasting-Unternehmen bis hin zur klassischen Unternehmens-, Produkt- und Politik-Kommunikation, ebenso die Bereiche PR und Werbung für diese krisensichereren Branchen.
2. Erneuerbare Energien: Unternehmen der Energiegewinnung, also Wind-Energie, Sonnen-Energie, Wasserkraft, heute noch unbekannte innovative Technologien. Zwischenzeitlich wird auch die Gewinnung von Energie aus Kohle einen starken Anstieg erleben. Selbst die in Deutschland gering eingestufte Atomenergie wird vermutlich bis 2015 eine kleine Renaissance erleben, ob sie darüber hinaus genutzt werden wird durch eventuelle sicherere Rechnologien, wird sich zeigen.
3. Sicherheits- und Waffen-Technik: Komplexere weltpolitische, innerstaatliche und soziale Situationen könnten Krisen provozieren. Wirtschaftlich harte Zeiten, Unternehmenszusammenbrüche oder Entlassungen können dies weiter forcieren. Die Wohlstands-Schere öffnet sich weiter, und finanzielle Unterschiede zwischen wohlhabenden und verarmten Mittelstands- und Unterschichten werden wesentlich stärker.
Dies unterstützt die Entwicklung von zivilen und militärischen Sicherheits-, Überwachungs- und Waffen-Techniken. Krisen fördern Abgrenzungs- und Konkurrenzdenken.
4. Unterhaltungsbranchen: Entertainment, Freizeitmedien und damit zusammenhängende Technologien erfahren Zuwachs. In wirtschaftlich schwachen Zeiten suchen die Menschen die psychologisch wichtige Ablenkung vom harten Alltag. Hierzu zählen ebenfalls leicht konsumierbare Bereiche der Kultur wie Musik, Film, Game, Fashion und Design.
5. Ratgeber und Lebensberater: Auch hier ist einiges an Wachstum zu erwarten, denn in persönlichen und wirtschaftlichen Krisen-Zeiten suchen die Menschen psychologische Unterstützung - seien es Personal Coaches oder Heiler bis hin zu Astrologen und Hellsehern.
Und auch Politik und Wirtschaft wenden sich zur professionelle Unterstützung und Strategie-Planung an Marktforschungs- und Trend-Institute.
Die zu Beginn der ersten Internet-Welle beschworene Wissensgesellschaft kommt vorerst zu einem Halt. Wer Wissen ansammeln, interpretieren und schaffen will, muss dafür Zeit investieren und Quellenzugang haben. Beide Faktoren könnten möglicherweise mehr und mehr begrenzt sein auf kleinere Kreise. Die breite Masse der Menschen ist möglicherweise eher involviert in einen kreislauf aus viel Arbeit mit wenig finanziellen Mitteln und folgendem Feierabend-Konsum.
Die Branche der juristischen Berater sowie die Anwaltsbranche sind hier ebenfalls mit guten Aussichten platziert.
6. Pharma und Kosmetik: Gesundheits- und Kosmetik-Branche wachsen mehr denn je zusammen. Im Zuge des Rückszugs der meisten Staaten aus der Gesundheitsverantwortung sind die Menschen mehr und mehr auf Eigenfinanzierung ihrer Gesundheits-Vorsorge und -Erhaltung angewiesen.
Wirksame oder neueste wirksamere Medikamente werden möglicherweise teurer als Massenprodukte. Ältere Medikamente finden zum Teil ihre zweiten Verkauswerte in Kosmetika.
Auch Pseudo-Heilmittel verkaufen sich besser denn je an eine dementsprechend weniger informierte und recht breite Konsumenten-Gruppe.
7. Bildende Künste: Wir erleben eine Etablierung der bildenden Künste - unterstützt durch Kommunikationsmedien und Internet. Sie stellen für die breite Masse der Menschen Ideale und Fantasie-Welten dar. Kopien finden sich in Einrichtungshäusern oder der allgemeinen Kulturwelt.
Die Käufer von Kunstwerken finden sich eher in wohlhabenderen Schichten, die sich damit ihre private Art der Kultur aneignen. Gewissermaßen zählen auch die bildenden Künste zur Unterhaltungsbranche - anzuschauen für alle, jedoch möglicherweise nur zu besitzen von einer finanzkräftigen Oberklasse.
8. Chemie- und Kunststoffe herstellende Industrien: Neue kunststoffbasierte Werkstoffe werden vielseitig verwendbar: Prototypen zeigen bereits vielseitige Verwendbarkeit aufgrund elektrischer, flexibler oder anderweitig bis vor kurzem oder wenigen Jahren nicht denkbarer Eigenschaften. Vorstellbar sind Solar"zellen"-Beschichtungen oder Strukturbeschichtungen (widerstandsarme "Haifisch-Haut"), die sich in ihren Nano- bis Mikrostrukturen selbsttätig ausrichten. Anbringbar sind diese Beschichtungen ähnlich wie Farbanstriche. Verwendbar sind sie für Autos, Flugzeuge, Schiffe wie auch für Gebäude, Kleidung oder andere Zwecke.
Kommentare
Ansicht der Kommentare: (Linear | Verschachtelt)
Noch keine Kommentare
Kommentar schreiben