Telekommunikation "gratis"

Telekommunikation: Bald "Gratis"-Kommunikation - mit Datenschutznachteilen?
Der Telekommunikations-Markt ist in Bewegung. Das ist nichts Neues.

In den kommenden Jahren werden die Preise für Telefonie, Internet-Zugang und weitere für die breite Masse nutzbare kommende Kommunikationsmedien weiter sinken.

Der weitere Trend geht in Richtung "Gratis"-Kommunikation.
Diese wird jedoch so gratis gar nicht sein. Relevant sind hier die Interessen einzelner Unternehmen sowie der Staatsgefüge - und steuerliche Aspekte.

Ein Weg: In den Industriestaaten werden die Kommunikationskosten über monatliche "General-Flatrates" erhoben, die auch in Zusammenhang mit weiteren Dienstleistungen oder Grundkosten stehen können. Die eigentlichen Kommunikationskosten werden folglich nahezu unsichtbar.

Die zugehörigen Geräte werden statt des einfachen Kaufes tendenziell vermehrt in Zusammenhang mit anderen Services "erworben".
-> Für Medien-Industrie und Wirtschaft ergeben sich neue Potentiale.

Die Alternative - oder ergänzend zu von der Wirtschaft angebotenen Dienstleistungs-Bundles belegen einige Staaten den Zugang zur Kommunikation (mit Begründung der Begleichung der entstehenden Kommunikationskosten) in den Status einer Art Kommunikations-Steuer. Besonders relevant erscheint dies derzeit für die USA, einige Staaten in Europa und die "Asien-Tiger".

Kommunikation - Belohnung und Strafe

Die derzeitige Situation (08-2006) lässt Rückschlüsse zu auf die Eröffnung wesentlicher neuer Möglichkeiten: Das Reglement von Menschen durch Steuerung der Kommunikationsmittel. Dies betrifft sowohl Bürger als auch Unternehmens-Angestellte.

Dazu gehören:
• Beförderung oder Auszeichnung durch Öffnung weiterer Kommunikations-Kanäle.
• bei Ordnungswidrigkeit und weiteren Vergehen gibt es kommunikative Isolation - gestaffelt vom Einzelkanal bis hin zur kompletten Sperre: Kein Telefon oder Handy, kein Internet, keine weitere Fern-Kommunikation.
Dies ist dann de facto eine "kleine" kommunikative Isolationshaft.
Besonders günstig anzuwenden in Zusammenhang mit Filterung der erlaubten von der nicht erlaubten Kommunikation.

Der normale Bürger wird hiervon vorerst nichts bemerken. Er zahlt seine Grundgebühr und ist zufrieden.


Zitat Spiegel 03-08-2006, Stat. Bundesamt, hda/ddp:

Die Preise für Telekommunikation sanken im Juli um 3,5 Prozent. Besonders stark war der Preisrückgang beim Mobiltelefonieren.

Alles wird teuerer - nur das Telefonieren nicht. Im Juli sind die Preise erneut gesunken, sowohl im Vergleich zum Vormonat als auch im Vergleich zum Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt heute mitteilte, wurden Dienstleistungen von Telekommunikationsanbietern innerhalb eines Jahres um 3,5 Prozent günstiger.

Im Einzelnen lagen die Preise für Telefonate im Festnetz auf Jahressicht um 0,4 Prozent niedriger. Auslandsgespräche waren 0,8 Prozent günstiger als im Vorjahr, die Preise für Inlandsferngespräche sanken um 1,6 Prozent. Die Anschluss- und Grundgebühren blieben stabil. Ortsgespräche blieben ebenfalls unverändert.

Mobiltelefonieren war den Angaben zufolge um 12,6 Prozent günstiger als im Vorjahr. Die Preise für die Internetnutzung sanken um 4,4 Prozent.



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shorty6919 in Telekommunikation "gratis" am 04.08.2006 10:11:
nice..

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