Modenotizen, Mikro- und Modetrends Juli 2008
Modestile orientieren sich: Wertig, teuer, zeitlose Klassik, Zitate der Jahrhundertwende und des Barocken.Aktuelle und in nächster Zeit kommende Modestile orientieren sich an bewährten Moden, mit leichter Betonung des Wertigen und Teuren sowie einer gewissen zeitlosen Klassik. Einen Sonderstatus haben noch die Mode-Zitate der Jahrhundertwende und des Barocken.
Zu den sehr aktuell bereits in Subkulturen und Kultur-Szene auftretenden und für die breite Konsumenten-Gruppe kommenden Stilen gehören folgende Stile und Mode-Trends:
• Popper-Stil der 80er bzw. Preppy-Look
• Rockabilly und Ted-Stile der 50er bis 60er
• Mod-Stil
• Mode der 30er Jahre
• Jahrhundertwende- und Barock-Stil der Oberklassen
• Jahrhundertwende- und Barock-Stil der Unterklassen
(siehe auch unten die Zitate aus Trendquest-Studien
von 2005 und 2006)
Überblick über die Stile
Popper-Stil der 80er - hier sind Übergänge aus dem Preppy-Stil zu finden. Der Preppy-Stil findet seine Herkunft aus den Preparatorial Schools ("Preppy") und Highschools Großbritanniens und der USA, speziell Neu-Englands.
Beliebtes Accessoire: Motorroller als sauberes wendiges Stadt- und Szene-Vehikel.
Weitere Stile...
Rockabilly und Ted-Stile der 50er bis 60er - begründet durch eine stärke Betonung der weiblichen und männlichen Archetypen in der Mode und Street-Culture finden diese auch ihre Widerspiegelung im Aufleben von passenden Modetrends. In Rocker- und Ted-Kultur war die modische Betonung der weiblichen und männlichen Linie seit jeher ein wichtiuger Aspekt. Dies rührt auch daher, dass sie aus einer Jugend-Kultur stammt, mit dementsprechend für die damalige Entstehungszeit wichtigem Flirtfaktor.
Beliebtes Accessoire: sorgfältig hergerichtete "Ami-Schlitten" und historische PKWs, wenn Motorrad, dann alte Modelle.
Mod-Stil - ebenfalls aus den 60ern war dieser Mode-Stil eine Gegenbewegung zum Arbeitsalltag wie auch zur aufkommenden Rock- und Hippie-Bewegung. In der Freizeit kleidete man sich betont klassisch schick. Anzug, Krawatte, Hut, Pettycoat, Rock, Trenchcoat - das Ganze im Rahmen der passenden Musik und teils ziemlich harter Party- und Drogenexzesse.
Beliebtes Accessoire: Motorroller als sauberes wendiges Stadt- und Szene-Vehikel.
Wer es etwas dezenter mag:
Ebenfalls in die klassische Linie gehören Mode der 30er Jahre - die passende Musik dazu sind Jazz und Swing. Auch hier mit Anzug und Hut, Kleid und Pferdeschwanz - oder abendliche Eleganz. Männer tragen dezent rasierten Bart oder Schnauzer und Backenbart im Stil der Arbeiterklasse.
Beliebtes Accessoire: Normaler bis klassischer PKW/Sportwagen oder Oldtimer bzw. Sportwagen im Stile der alten Rennwagen, weißes Einstecktuch, Handschuhe, Hut und Zylinder; Reitsport.
Jahrhundertwende- und Barock-Stil der Oberklasse - Neben diesen eher klassischen Stilen wächst der Jahrhundertwende-Stil zur Mode für besondere Events heran. Diese elegante Mode mit Ballkleid, Rüschen, Zylinder- oder Bowlerhut sowie Bart beim Mann, dazu Galagarderobe wird bereits bereitwillig von einer relativen breiten Gruppe aufgenommen.
Jedoch auch die Gothic- und Emo-Szene erfährt dadurch ,mehr Aufmerksamkeit. Grade in der Gothic-Szene wurden barocke Stile schon lange zitiert.
Beliebtes Accessoire: Kleine Hunderassen, Reitsport.
Jahrhundertwende- und Barock-Stil der Unterklassen - Kein schicker Stil ohne den das Zitat des Gegenentwurfs. Der Arbeiterstil der jahrhundertwende wird bereits lässig in Szene und Street-Culture zitiert. Vom Bowler-Hut über mehr oder weniger gepflegte Schnauzer und Streifen-Shirt (Männer-Bade- und Gymnastik-Anzug) bis hin zu festen Stoffen in Cord und Baumwolle oder robusten Schuhen.
Auch hier übrigens Betonung der Archetypen Mann-Frau.
Beliebtes Accessoire: Größere Hunderassen, Fahrrad, Motorrad & Motorroller.
Zitate aus Trendquest-Studien von 2005 und 2006:
02.02.2007
Fashion - konservativ, luxuriös, umweltfreundlich
Die Modeindustrie entdeckt den neuen Trend zu konservativen Schnitten. Romantische Gegenbewegung zum bisherigen alltäglichen Casual-Style bringt edle Materialien und figurbetonte Schnitte hervor. Stoffe werden edler. Wachsendes Bewusstsein gegenüber ethischen Grundsätzen. -> Stichwort neue Klassik: "Echt sein" zählt als Wirtschaftsfaktor.
10.10.2006 und Auszüge aus dem Jahr 2005
Mode
Teils Post-Jahrhundertwende-Stil, teils gesetzt, konservatives Outfit
mit Blick auf Werte und werthaltige Kleidung;
Material wertvoll und gute Verarbeitung, zeitlose Eleganz;
Billigprodukte orientieren sich hieran in Gestaltung und Elementen (Schmucknähte, etc.).
Der sogenannte Preppy-Stil und Style of Country: Mit Blick auf Etikette, Maniriertheit, Sprache, Lebens-Einstellung. Modestil nicht körperbetont. Farben: gedeckt oder Pastelltöne.
Typisches Outfit:
Dufflecoat, Trenchcoat, Marine-Blazer, Buttondown-Oxford-Shirt, Krawatte, Halstuch, Herrenkette, Khakis (Chinos), Loafer.
Mann trägt Hut.
Frau trägt Rock und Haare lang - wenn "kurz" dann als Pferdeschwanz.
Schuluniform wird vermehrt eingeführt und führt zu Identifikation der Schüler und Studenten mit "ihrer" Schule bzw. Universität.
Marken
Jetzt
Pringle of Scotland, Lacoste, J. Crew, L.L.Bean, Polo Ralph Lauren, Tommy Hilfiger, Burberry, Barbour, Brooks Brothers, J. McLaughlin, Vinyard Vines, Patagonia, Lilly Pulitzer, C. K. Bradley, Fred Perry, Lands' End, ...
Kommende Adopters
Calvin Klein, Puma, Bench, H&M, (weitere Namen folgen)...
Randerscheinungen
Lonsdale, Levi's, ...
Zu den sehr aktuell bereits in Subkulturen und Kultur-Szene auftretenden und für die breite Konsumenten-Gruppe kommenden Stilen gehören folgende Stile und Mode-Trends:
• Popper-Stil der 80er bzw. Preppy-Look
• Rockabilly und Ted-Stile der 50er bis 60er
• Mod-Stil
• Mode der 30er Jahre
• Jahrhundertwende- und Barock-Stil der Oberklassen
• Jahrhundertwende- und Barock-Stil der Unterklassen
(siehe auch unten die Zitate aus Trendquest-Studien
von 2005 und 2006)
Überblick über die Stile
Popper-Stil der 80er - hier sind Übergänge aus dem Preppy-Stil zu finden. Der Preppy-Stil findet seine Herkunft aus den Preparatorial Schools ("Preppy") und Highschools Großbritanniens und der USA, speziell Neu-Englands.
Beliebtes Accessoire: Motorroller als sauberes wendiges Stadt- und Szene-Vehikel.
Weitere Stile...
Rockabilly und Ted-Stile der 50er bis 60er - begründet durch eine stärke Betonung der weiblichen und männlichen Archetypen in der Mode und Street-Culture finden diese auch ihre Widerspiegelung im Aufleben von passenden Modetrends. In Rocker- und Ted-Kultur war die modische Betonung der weiblichen und männlichen Linie seit jeher ein wichtiuger Aspekt. Dies rührt auch daher, dass sie aus einer Jugend-Kultur stammt, mit dementsprechend für die damalige Entstehungszeit wichtigem Flirtfaktor.
Beliebtes Accessoire: sorgfältig hergerichtete "Ami-Schlitten" und historische PKWs, wenn Motorrad, dann alte Modelle.
Mod-Stil - ebenfalls aus den 60ern war dieser Mode-Stil eine Gegenbewegung zum Arbeitsalltag wie auch zur aufkommenden Rock- und Hippie-Bewegung. In der Freizeit kleidete man sich betont klassisch schick. Anzug, Krawatte, Hut, Pettycoat, Rock, Trenchcoat - das Ganze im Rahmen der passenden Musik und teils ziemlich harter Party- und Drogenexzesse.
Beliebtes Accessoire: Motorroller als sauberes wendiges Stadt- und Szene-Vehikel.
Wer es etwas dezenter mag:
Ebenfalls in die klassische Linie gehören Mode der 30er Jahre - die passende Musik dazu sind Jazz und Swing. Auch hier mit Anzug und Hut, Kleid und Pferdeschwanz - oder abendliche Eleganz. Männer tragen dezent rasierten Bart oder Schnauzer und Backenbart im Stil der Arbeiterklasse.
Beliebtes Accessoire: Normaler bis klassischer PKW/Sportwagen oder Oldtimer bzw. Sportwagen im Stile der alten Rennwagen, weißes Einstecktuch, Handschuhe, Hut und Zylinder; Reitsport.
Jahrhundertwende- und Barock-Stil der Oberklasse - Neben diesen eher klassischen Stilen wächst der Jahrhundertwende-Stil zur Mode für besondere Events heran. Diese elegante Mode mit Ballkleid, Rüschen, Zylinder- oder Bowlerhut sowie Bart beim Mann, dazu Galagarderobe wird bereits bereitwillig von einer relativen breiten Gruppe aufgenommen.
Jedoch auch die Gothic- und Emo-Szene erfährt dadurch ,mehr Aufmerksamkeit. Grade in der Gothic-Szene wurden barocke Stile schon lange zitiert.
Beliebtes Accessoire: Kleine Hunderassen, Reitsport.
Jahrhundertwende- und Barock-Stil der Unterklassen - Kein schicker Stil ohne den das Zitat des Gegenentwurfs. Der Arbeiterstil der jahrhundertwende wird bereits lässig in Szene und Street-Culture zitiert. Vom Bowler-Hut über mehr oder weniger gepflegte Schnauzer und Streifen-Shirt (Männer-Bade- und Gymnastik-Anzug) bis hin zu festen Stoffen in Cord und Baumwolle oder robusten Schuhen.
Auch hier übrigens Betonung der Archetypen Mann-Frau.
Beliebtes Accessoire: Größere Hunderassen, Fahrrad, Motorrad & Motorroller.
Zitate aus Trendquest-Studien von 2005 und 2006:
02.02.2007
Fashion - konservativ, luxuriös, umweltfreundlich
Die Modeindustrie entdeckt den neuen Trend zu konservativen Schnitten. Romantische Gegenbewegung zum bisherigen alltäglichen Casual-Style bringt edle Materialien und figurbetonte Schnitte hervor. Stoffe werden edler. Wachsendes Bewusstsein gegenüber ethischen Grundsätzen. -> Stichwort neue Klassik: "Echt sein" zählt als Wirtschaftsfaktor.
10.10.2006 und Auszüge aus dem Jahr 2005
Mode
Teils Post-Jahrhundertwende-Stil, teils gesetzt, konservatives Outfit
mit Blick auf Werte und werthaltige Kleidung;
Material wertvoll und gute Verarbeitung, zeitlose Eleganz;
Billigprodukte orientieren sich hieran in Gestaltung und Elementen (Schmucknähte, etc.).
Der sogenannte Preppy-Stil und Style of Country: Mit Blick auf Etikette, Maniriertheit, Sprache, Lebens-Einstellung. Modestil nicht körperbetont. Farben: gedeckt oder Pastelltöne.
Typisches Outfit:
Dufflecoat, Trenchcoat, Marine-Blazer, Buttondown-Oxford-Shirt, Krawatte, Halstuch, Herrenkette, Khakis (Chinos), Loafer.
Mann trägt Hut.
Frau trägt Rock und Haare lang - wenn "kurz" dann als Pferdeschwanz.
Schuluniform wird vermehrt eingeführt und führt zu Identifikation der Schüler und Studenten mit "ihrer" Schule bzw. Universität.
Marken
Jetzt
Pringle of Scotland, Lacoste, J. Crew, L.L.Bean, Polo Ralph Lauren, Tommy Hilfiger, Burberry, Barbour, Brooks Brothers, J. McLaughlin, Vinyard Vines, Patagonia, Lilly Pulitzer, C. K. Bradley, Fred Perry, Lands' End, ...
Kommende Adopters
Calvin Klein, Puma, Bench, H&M, (weitere Namen folgen)...
Randerscheinungen
Lonsdale, Levi's, ...
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